Anti-Doping-Kampagne

Doping gehört heute leider zum Spitzensport wie Siege, Medaillen und Weltrekorde. Viel zu verlockend sind Siege, die häufig im wahrsten Sinne des Wortes nachfolgend wirtschaftlich versilbert werden. Fleißige Helfer beim Doping sind Betreuer, Mediziner und Funktionäre. Doping hat nicht nur Sportler krank gemacht, sondern auch Einigen das Leben gekostet. Doping ist in jeder Form ein Risiko und schadet den Menschen. Würde man Doping freigeben, hieße das, alle hätten den gleichen Vorteil, jedoch gäbe es dann wohl einen Wettbewerb um die beste Dopingmethode, nach dem Motto: „Wer hat das beste Dopingmittel?“

Ziele der Anti-Doping-Kampagne

Die Prävention ist der wichtigste Ansatzpunkt für zukünftige Verbesserungen. Zu den Kernaufgaben der FICEP gehören die Erstellung und Vorbereitung von Aufklärung- und Erziehungsmaterial zum Thema „Doping im Sport“. Die angeschlossenen Mitglieder bzw. Verbände werden aufgefordert, verpflichtende Angebote zur Aus-und Fortbildung ihrer Trainer zu schaffen. Die FICEP fordert ihre Mitgliedsverbände auf, Anti–Doping Maßnahmen für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich zu realisieren, insbesondere durch:
-den Abschluss von Athletenvereinbarungen
-die Erstellung von Athletenpässen
-Schulung von Betreuern und Trainern
-aktive Beiträge von Athleten im Kampf gegen Doping

Die FICEP bekräftigt ihren festen Willen, die Umsetzung der vorgeschlagenen Maß-nahmen mit ganzer Kraft entschlossen voran zu treiben.

Doping-Kontrollmaßnahmen

Der aktuelle Anti-Doping-Code (ADC) der FICEP vom 29.04.2011, der Nada und der WADA ist gültig. Es werden unangekündigt Dopingkontrollen durchgeführt. Die ausgewählten Sportler haben sich nach Aufforderung innerhalb einer Stunde nach dem Wettbewerbsende in der Dopingkontrollstation zu melden. Zum Nachweis ihrer Identität ist der Pass oder der Personalausweis vorzulegen. Die Medikamentendatenbank der WADA sowie der NADA Austria ermöglicht Sportlern und Betreuern, eine schnelle Auskunft über die Dopingrelevanz von Medikamenten zu erhalten. Die Datenbank enthält eine Auswahl häufig verschriebener oder angefragter Medikamente. Sportler und ihre behandelnden Ärzte können um eine medizinische Ausnahmegenehmigung nachsuchen, falls die Notwendigkeit besteht, verbotene Wirkstoffe oder Methoden zur Behandlung von (chronischen!) Krankheiten einzusetzen. Hinweise zur Beantragung einer Medizinischen Ausnahmegenehmigung (TUE) sind ebenfalls der Datenbank der NADA Austria (http://www.nada.at/de) zu entnehmen. Von jedem Teilnehmer, Sportler, Trainer, Betreuer, Arzt etc., muss eine Einverständniserklärung / Ehrenerklärung vorliegen.

Einverständniserklärung Sportler (Antidoping declaration athletes)
Einverständniserklärung Betreuer und Ärzte (Anti-Doping declaration physicians and trainer)

Anti-Doping Code FICEP (ADCF)

Die aktuelle Fassung des Anti-Doping-Codes sowie weitere Informationen finden Sie unter www.ficep.org

The current Anti-Doping-Codes’ version together with information can be found on www.ficep.org.   Medical committee

STAR RIBBON Anti-Doping Kampagne der SPORTUNION

Die SPORTUNION startete im Jahr 2009 eine umfassende Aufklärungskampagne bei ihren Mitgliedern. Seither haben sich bereits über 10.000 Unterstützer durch Unterzeichnung der STAR RIBBON Charta für sauberen Sport ausgesprochen. Mehr Infos gibt es auf www.starribbon.com . 

SPORTUNION has started an all-encompassing awareness campaign with its members in 2009. 10.000 supporters have since then spoken out through signing the STAR RIBBON Charta for clean sports. More information on www.starribbon.com